Plastikkartendrucker
Sorgfältige Information ist Trumpf beim Kauf eines Kartendruckers
Wer selbst Plastikkarten bedrucken und codieren möchte findet heute eine reiche Auswahl an entsprechenden Plastikkartendruckern. Diese Vielfalt ist wunderbar, da sie es erlaubt, ganz gezielt auf die eigenen Firmenbedürfnisse abgestimmt, ein Gerät zu erwerben. Gleichzeitig kann die Fülle an Modellen und Funktionen aber auch verwirrend sein. Deshalb ist es sehr wichtig, sich vor dem Kauf genau mit der Arbeitsweise vom Plastikkartendrucker auseinanderzusetzen.
Unterschiedliche Druckverfahren mit unterschiedlichen Ergebnissen
Ein relativ einfaches Druckverfahren ist das Thermotransfer-Druckverfahren, bei dem eine bereits vorbedruckte Karte eine zusätzliche Farbe erhält und somit einfarbig individualisiert werden kann. Der entsprechende Drucker ist relativ preiswert. Bei der Thermosublimation dagegen können unterschiedliche Farben (bis zu 16 Millionen) auf die Karte aufgebracht werden. Ein anschließender klarer Überzug macht den Druck haltbar und schützt vor Abnutzung. Diese beiden Beispiele mögen genügen, darüber hinaus gibt es noch eine ganze Reihe spezialisierter Verfahren für besondere Druckansprüche. Doch selbst, wer sie alle kennt, hat noch nicht das “Ende der Fahnenstange” erreicht, wenn es um Plastikkartendrucker geht. Einige von ihnen können nämlich noch deutlich mehr, als nur drucken. So sind Modelle am Markt, die Zusatzfunktionen auf die Karte aufbringen können. Dazu zählen Magnetstreifen, Barcodes oder auch Mikroprozessoren, kurz Chips, genannt.
Ein wichtiger Moment bei der Entscheidung, welcher Plastikkartendrucker der richtige ist, ist auch die Frage, ob das Gerät einseitig oder beidseitig druckt. Einige Modelle können zudem Dutzende bis Hunderte von Karten in einem Arbeitsgang bedrucken und wenden die Karten auch selbsttätig. Bei preiswerteren Modellen muss das dagegen mit der Hand gemacht werden.
Die gute Nachricht ist aber, dass Plastikkartendrucker auch gemietet oder geleast werden können. Damit eröffnet sich die Möglichkeit, ein Modell auf Herz und Nieren zu prüfen, bevor eine Kaufentscheidung gefällt wird.